Informationen

Regionale Vernetzung unterschiedlicher Kooperationspartner im Bereich der Weiterbildungsberatung im Landkreis Saarlouis.

Der demografische Wandel mit dem sich verschärfenden Fachkräftemangel stellt für die saarländische – aber auch für die regionale Wirtschaft – eine zentrale Herausforderung dar. Insbesondere für die im nationalen und internationalen Wettbewerb stehenden kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) im Landkreis Saarlouis bedeutet dies eine Verschärfung der Wettbewerbssituation. „Wir wollen dem Fachkräftemangel im Landkreis Saarlouis entgegenwirken. Die hier ansässigen Unternehmen müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten können. Damit dies gelingt, brauchen die Firmen gut ausgebildete Fachkräfte“, erklärt Landrat Patrik Lauer. Grundlage hierfür ist eine entsprechende Mitarbeiterqualifikation und eine zukunftsfähige Personalpolitik in den KMU`s. „Diese finden in ihrem Arbeitsalltag jedoch wenig Zeit und Ressourcen, um sich über Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter zu informieren“, so Lauer.

„Das Thema Fachkräftesicherung steht bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung  Untere Saar (WFUS) bereits seit 2008 ganz oben auf der Arbeits-Agenda“, betont WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl. „Unternehmen sichern durch qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre Wettbewerbs- und damit ihre Zukunftsfähigkeit“, so Pohl.

Es gibt derzeit viele Angebote für Unternehmen. Da fällt es manchmal schwer, das passende Beratungsangebot wahrzunehmen. Um auch hier den KMU Unterstützung zu geben, haben sich unterschiedliche Kooperationspartner vernetzt und geben gezielte Informationen zum Thema Weiterqualifizierung.

Die Weiterbildungsberatung für saarländische Unternehmen (WBB) gibt  den Unternehmen im Zuge einer koordinierten ganzheitlichen Weiterbildungsberatung hinsichtlich ihrer Mitarbeiterqualifizierung die benötigte fachlich kompetente Hilfe. „Regionale Mediatoren wie der Wirtschaftsförderungsverband Untere Saar e.V. übernehmen in einer solchen Situation eine wichtige Schnittstellenfunktion,“ erklärt Dr. Heiko Breit vom iso-Institut. „Die Unternehmen kennen den Verband seit Jahren, verbinden ihn mit verantwortungsbereiten Personen und haben vor allem eines: Vertrauen. Umgekehrt kennen die Wirtschaftsförderer ihre Unternehmen und wissen, wo Handlungsbedarf ist. Es liegt nahe, solche Praktiker vor Ort mit in politische Programme einzubeziehen und zu kooperieren,“ so Breit.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Gesellschaft  für Wirtschaftsförderung Untere Saar m.b.H

Weiterbildungs­beratung für kleine und mittlere Unternehmen im Saarland